Startseite
    Rund um den Sport
    Texte aus der Uni
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    heymate

    matzehe86
   
    annireisen

   
    janina-toe

    diaaana
   
    staypretty

   
    jeweled

    - mehr Freunde


Links
   FHM Bielefeld
   Sport1
   Bielefeld Informatik




http://myblog.de/stressiii

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Glos: Deutschland droht Stromlücke

Optimismus für deutsche Wirtschaft trotz Finanzmarktkrise

 

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos warnt vor einer Stromlücke in Deutschland ab 2012. Diese Situation könne eintreten, falls es weiterhin keine erhöhten Investitionen im Energiesektor gebe, erklärte Glos in einem Interview mit der WirtschaftsWoche.

 

Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (Dena)seien zu diesem Ergebnis gekommen. Um einer Unterversorgung mit Strom entgegenzuwirken, müsse verstärkt in Kraftwerke und Netze investiert werden. Dabei könne auch nicht auf Kernkraftwerke verzichtet werden, denn vor allem mit Blick auf die Senkung des CO2-Ausstoßes brauche man diese Werke. Deutschland hat sich dazu verpflichtet seine CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.

Einem Gutachten des Umweltbundesamtes sprach Glos die Realitätsnähe ab. Dieses war von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in Auftrag gegeben worden und widerspreche den Berechnungen der Dena. „Viele Annahmen in der Studie sind unzutreffend und längst nicht sicher.“ So gehe die Studie etwa davon aus, dass erneuerbare Energien bis 2020 einen Anteil von 25 bis 30 Prozent an der Stromversorgung hätten.  Diese gerieten aber in Wirklichkeit immer mehr in die Kritik. „Der Umweltminister neigt offenbar dazu, das Problem der Energieversorgung durch die ideologische Brille zu betrachten.“

 

Trotz der aktuellen Finanzmarktkrise zeigte sich der Wirtschaftsminister optimistisch für die deutsche Wirtschaft. Bis jetzt gebe es keine ernsten Auswirkungen auf die Realwirtschaft in Deutschland, dennoch seien die Risiken hoch und dürften nicht ignoriert werden. Ein Eingreifen des Staates, wie es Deutsch Bank- Chef Josef Ackermann gefordert hatte, hält Glos für grundsätzlich falsch. „Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren – das geht nicht.“

 

In Bezug auf die jüngsten Äußerungen von Finanzminister Peer Steinbrück, der zu Gunsten des Ziels ausgeglichener Haushalt 2011 einigen Ressorts, darunter auch dem Wirtschaftsministerium, Budgets zuteilen will, sagte Glos eine Haushaltssanierung sei notwendig. Dabei dürfe aber nicht immer nur gespart werden, sondern es müsse auch Ausgaben für Arbeitsplätze, Innovation, Forschung und regionale Wirtschaftskraft geben. „Sonst sparen wir uns ins Koma.“

14.7.08 19:16
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung